Unsere Form der Selbstversorgung

Leckeres Obst und Gemüse im eigenen Garten anbauen… das fanden wir schon immer irgendwie toll, aber hingekriegt haben wir es nie. Unsere standard Ausreden waren immer parat. „Wann soll ich das denn noch machen? Ich muss arbeiten!“ oder  "Ich hab so gar keinen grünen Daumen" oder noch überzeugender "Ich will auch irgendwann mal Feierabend haben!"

So,..und dann kam Corona! Und mit Corona kam für uns erst mal GANZ viel Zeit zu Hause, so wenig wie nur möglich raus zum einkaufen! Aus diesen Beweggründen wurde also endlich mal das Gewächshaus repariert und geputzt, frische Erde eingefüllt und los ging es. Bücher über "grüne Daumen für Dummies" ;-) gelesen, jede Menge Infos übers Gemüse anbauen eingeholt (Danke an unsere beiden Mamas !!) - Tomaten, Gurken, Zucchini, Rote Bete, Bohnen, Erdbeeren, Broccoli,Salat, Kohlrabi, Zwiebeln usw. wurden gepflanzt und gepflegt. Dann kam noch ein Hochbeet, der eigene Kartoffelacker und das erste kleine Gemüsebeet dazu. Apfel- und Pflaumenbäume waren schon da.

Tadaaaa , und ganz bald kam die große Überraschung: Wir konnten ernten und die Gurke schmeckte nach Gurke! Die Tomate nach Tomate!  

Ganz ehrlich? Klingt schlimm, aber das kannten wir so gar nicht mehr. Aus dem Supermarkt waren wir anderes gewohnt. Da schmeckte uns alles irgendwie zu wässrig, nicht aromatisch genug,...selbst das Bio Gemüse hat weniger Geschmack gegen die eigene Ernte! 

Eine zweite Überraschung gab es für uns aber auch noch, vielleicht sogar die grössere von beiden...wir haben einen riesen Spass an der Sache gefunden und einen völlig neuen Bezug zum Thema Feierabendbeschäftigung, Zeit und unseren vorherigen Ausreden!  Es gibt nämlich keine!  Für uns ist die Wertschätzung der Ernährung an sich eine ganz andere geworden.Auch die Zeit, die wir jetzt im Garten verbringen um uns ein Stück weit selbst zu versorgen, geht nicht vom Feierabend ab, sondern erfüllt den Feierabend positiv und macht sogar den Kopf frei! Auch die Kinder sind voller Tatendrang mit dabei und ernten, giessen, pflegen und essen fleissig mit. Summa Summarum: Ganz viele Fliegen mit einer Klappe!!  Ach ja,...und eine ganze Menge Geld sparen wir dabei auch noch.  

Und das Allerbeste daran ist, wir wissen zu 100% ,dass an unserem eigenen Gemüse und Obst nur Wasser, Sonne und Erde ihren Dienst getan haben, keine Pestizide, kein Gift, keine langen Transportwege. 

Wir haben noch viel Platz in unserem Garten, den wir jetzt nutzbar machen möchten.

Begleitet uns ein wenig auf unserem Weg zur Selbstversorgung.

Diese Bücher haben uns beim Start unserer Selbstversorgung geholfen:



Die Lavendelernte steht an...

Den ganzen Sommer über haben sich Hummeln und Bienen in unserem Lavendel getummelt und Ihre Arbeit verrichtet. Unsere mittlerweile riesigen Lavendelsträucher verströmen einen herrlich angenehmen Duft im Garten. Viel zu lange haben wir keinen Gedanken daran verschwendet, Lavendelblüten zu schneiden und zu trocknen. Oft wurden die Pflanzen einfach nur vorm Winter geschnitten und die Blüten und Samen zusammengefegt und entsorgt.

 

Seit einigen Jahren aber ernten wir im August alle Blütenstände ab und trocknen sie in unserem Schuppen um sie dann zu duftenden Säckchen zu verarbeiten oder mit ihnen zu kochen, zu backen oder einfach einen Tee daraus zu machen.

 

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